BCAA – heiß begehrt bei vielen Sportlern

Unter den momentan viel gehörten vier Buchstaben BCAA versteht man die sogenannten „verzweigtkettigen Aminosäuren“. BCAA steht dabei für Branched – Chain – Amino – Acids“.

Diese Gruppe umfasst die drei essentiellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin.

Im Gegensatz zu anderen Aminosäuren haben diese drei genannten, ganz besondere Eigenschaften:

  • Leucin, Isoleucin und Valin werden vom Körper sofort in der Muskulatur verstoffwechselt und müssen nicht erst den langen Weg durch die Leber in Kauf nehmen. Insofern stehen diese Aminosäuren den Muskeln auch deutlich schneller zur Verfügung als andere Säuren. Es lässt sich festhalten, dass etwa 1/23 der körperlichen Muskelmasse aus den sogenannten BCAA besteht.
  • Die Aufgabe dieser drei Aminosäuren besteht in erster Linie darin, den Körper beim Aufbau von Protein-Strukturen zu unterstützen. BCAA sind daher keine Bausubstanzen die zum Beispiel für Hormone verwendet werden, sondern sind einzig und alleine für die Muskeln des menschlichen Körpers zu gebrauchen.

Leucin gilt unter Experten als die am besten untersuchte verzweigtkettige Aminosäure und scheint dem Körper auch den größten Nutzen zu bringen.

Wie wirken BCAA und wie sieht die perfekte Einnahme aus?

Generell gilt folgendes: BCAA hilft dem Körper zum einen dabei, Muskeln aufzubauen, ist aber auch in der Lage Muskelmasse zu erhalten. In Expertenkreisen wird diese Nahrungsmittelergänzung daher beim Kraftsport eingesetzt, aber auch im Falle einer Diät die ohne Muskelaufbau stattfindet.

Für einen extremen Muskelaufbau sollte man BCAA gemeinsam mit einem Wheyprotein einnehmen. Optimal sind hierbei 6 Gramm BCAA.

Wenn es um den Muskelschutz beziehungsweise die Muskelerhaltung im Rahmen einer Diät geht, sollte man ca. drei Mal täglich 5 Gramm BCAA zu sich nehmen.

Wissenschaftlicher haben im Übrigen herausgefunden, dass es sich – trotz vielversprechender Theorien – bei BCAA um keine leistungssteigernde Substanz für Ausdauersportler handelt. Der Eintritt einer Ermüdung durch Leistungssport kann mit BCAA nicht entgegengewirkt werden.

BCAA als Nahrungsmittelergänzung

Diese verzweigtkettigen Aminosäuren kann man sowohl als BCAA Pulver, aber auch als BCAA Kapseln kaufen. Gerade zu Beginn der Einnahme stellt man sich die Frage, welche Darreichungsform für den eigenen Körper sinnvoller erscheint. Generell gilt dabei folgendes: Ein klassisches BCAA Pulver wird grundsätzlich schneller verdaut, da Kapseln vom Körper erst einmal aufgebrochen werden müssen. Auch sind Pulver möglicherweise etwas schmackhafter, da sie mit diversen Süßungsmitteln und Aromen versetzt sind. BCAA Kapseln haben dahingehend allerdings einen höheren BCAA Anteil pro Gramm.

Kurz um lässt sich folgendes Fazit ziehen: BCAA Produkte sind keine sogenannten Trainingsbooster. Es handelt sich bei diesen Aminosäuren um Produkte, die eine bessere Regeneration gewährleisten können und Muskeln langsam, aber sicher und sehr stark aufbauen oder erhalten können. Es ist jedoch grade bei einer sportlichen Aktivität oder einer Diät sehr ratsam, diese Supplements zu konsumieren. Der Grund ist sogleich einfach wie genial: Die drei genannten BCAA kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen, freut sich aber durchaus über das Hinzufügen. Hochwertige Produkte findet man nicht nur im Internet, sondern vor allen Dingen auch im Sportfachhandel. Hier ist auch eine professionelle und wahrheitsgetreue Beratung inbegriffen, die gerade für Anfänger Gold wert sein kann.